TSV-Vereinsboss Georg Steiner mit einem Zwischenfazit nach der Hauptrunde

von frw

Georg Steiner im Interview. Foto: Günter

Der TSV Westendorf hat die Hauptrunde der Ringer-Bundesliga als Tabellenfünfter abgeschlossen. Die Qualifikation für die Teilnahme an den K.O.-Kämpfen stand schon Wochen vorher fest. Jetzt am kommenden Wochenende dürfen sich die Ringer ausruhen und regenerieren. Sie sind wettkampffrei. Stefan Günter zog mit Vereinsboss Georg Steiner eine Zwischenbilanz:

Wie lautet bis jetzt Ihr Fazit?

Steiner: Wir haben unser Ziel, ins Achtelfinale zu kommen, erreicht. Wie die Mannschaft es geschafft hat, muss ich ihr ein totales Lob aussprechen. Denn mit den verletzungsbedingten Absagen durch Christian Stühle und Maximilian Goßner und dem Nichterscheinen des Kubaners, war die Ausgangssituation nicht einfach. Wir haben super Kämpfe gesehen, unsere beiden Trainer, Klaus Prestele und Bernhard Hofmann, haben eine hervorragende Arbeit geleistet. Wir ringen jetzt um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Wir schauen jetzt, wie weit wir kommen. Ich bin also absolut zufrieden.

Den Grundstein für die Play-Off-Runde legte die Mannschaft aber in der Vorrunde.

Steiner: Genau, auch durch unsere tollen Heimkämpfe und auch, weil wir eben in der Vorrunde besser stehen. Es gab Höhepunkte daheim gegen Pausa-Plauen, als der DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Teile des DRB-Präsidium mit Manfred Werner an der Spitze in Westendorf hautnah dabei waren. Sie bescheinigten beide Mannschaften Werbung für unseren Ringkampfsport gemacht zu haben.

Großen Kampfgeist und Leidenschaft haben durch die Bank alle Ringer geboten.

Steiner: Das stimmt. Mit Mehmet Feraim haben wir schon gewusst, was wir an ihm haben. Die beiden Neuzugänge Daniel Gastl und Zakarias Tallroth haben sich nicht nur optimal ins Mannschaftsgefüge eingebracht, sie haben sich in einer hervorragenden Form präsentiert. Phänomenal waren die Auftritt von Philipp Heiß, der nach seiner Pause wieder zurückgekommen ist. Nicht zu vergessen, der grandiose Lauf von Christopher Kraemer. Michael Heiß hatte schwere Gegner und biss sich durch, unsere eigenen Ringer haben alles geboten, wie Markus Stechele, Lennart Wunderlich oder auch Matthias Kohler. Alle haben durchweg einen tollen tollen Job gemacht.

Haben Zakarias Tallroth und Daniel Gastl Ihre Erwartungen erfüllt?

Steiner: Das haben sie. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir diese Jungs auch für die kommende Saison halten können.

Nach dem Duell zwischen Köllerbach und Witten wird jetzt am Samstag das Achtelfinale ausgelost. Haben Sie einen Wunschgegner?

Steiner: Es wäre schön, wenn wir unseren Patenverein, den TV Merken, zugelost bekommen. Dann könnten wir einen gemeinsamen Kampf bestreiten. Sonst müssen wir es nehmen, wie es kommt. Vielleicht bekommen wir auch die Chance mit einem schwächeren Gegner mitzuhalten und dann mit viel Glück in die nächste Runde einzuziehen. Wir müssen einfach abwarten.

Viel Glück bei der Auslosung.

Das Interview führte Stefan Günter

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