Special-Training für Kicker - FC Jengen erlebt besondere Einheit mit den Westendorfer Ringer

von frw

(gru) „Der eine oder andere Spieler von uns ist schon an seine Grenzen gekommen“, sagt Maximilian Steiner, Coach des FC Jengen. Die Fußballer aus der Kreisklasse haben jüngst ein besonderes Training bei den Ringern des TSV Westendorf erlebt. Auch die Kicker des FSV Amberg kamen schon einmal in den Genuss eines Extra-Trainings.

 

Alle Fußball-Vereine aus dem Allgäu kommen bei ihrer Vorbereitungsphase nach der Winterpause stets an ihre Grenzen. Das Wetter spielt allen einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Das war auch der Grund für Maximilian Steiner, um etwas Abwechslung in den Trainingsalltag hineinzubringen. „Wir hatten ü berhaupt keine Lust mehr auf der Straße zu laufen, die Hallenzeiten sind ebenfalls stark begrenzt, also habe ich mir überlegt, wie wir unsere Vorbereitung etwas anders gestalten können“, erzählt der 32-jährige Coach. Dank seiner guten Kontakte zum TSV Westendorf – sein Vater ist im Vorstand des Fördervereins – war die spezielle Einheit in trockenen Tüchern gebracht. „Ich weiß, wie hart und intensiv die Ringer trainieren“, ist Steiner selbst ein großer TSV-Fan. Denn die Ringer sind in ihrer Trainingsstätte im Bürgerhaus Alpenblick super ausgerüstet. Die beiden Matten stehen jederzeit zur Verfügung. Das Training leitete übrigens DRB-Nationalkaderathlet Christopher Kraemer. Für ihn war diese Maßnahme auch eine Premiere: „Ich habe schon zahlreiche Schülereinheiten absolviert, doch diese Art des Trainings war auch für mich etwas Neues“, hatte auch er ganz viel Spaß. Speziell für die Fußballer konzipierte Kraemer ein Aufwärmprogramm. „Ich habe hier mehr Elemente für die Ausdauer hineingepackt“, erzählt Kraemer. So standen koordinative Kraftübungen in Form eines Zirkels auf dem Programm. „Die Jungs waren schlichtweg begeistert, auch wenn sie nach der Trainingseinheit völlig fertig waren“, erzählt Maximilian Steiner. Für seine Spieler sei diese Einheit bis jetzt das Highlight in der Vorbereitungsphase gewesen. Diese Begeisterung führt dazu, dass sie in der kommenden Saison in der Bundesliga geschlossen einen Heimkampf besuchen möchten. Ein Gegenbesuch der Ringer auf dem Rasen des FC Jengen ist schon für Steiner angedacht. „Wenn wir sie schon nicht an ihre konditionellen Grenzen bringen können, dann wenigstens an die fußballerischen.“

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