Schwerer Brocken im Achtelfinale: Westendorf trifft auf TuS Adelhausen

von frw

(gru) Im Achtelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2017/2018 muss der TSV Westendorf gegen TuS Adelhausen ran. Das ergab die Auslosung am Samstagabend, unmittelbar nach dem Bundesligakampf zwischen Köllerbach und Witten. Im Beisein der beiden DRB-Vizepräsidenten Günter Maienschein (Sport) und Ralf Diener (Bundesliga) wurden die acht Paarungen gezogen. „Ich hätte mir schon einen anderen Gegner gewünscht“, sagt Cheftrainer Klaus Prestele nach der Auslosung. Mit seiner Aussage steht er allerdings nicht alleine da. „Das hätte nicht sein müssen. Das ist wirklich ein schweres Los, für uns schon fast unmöglich“, ergänzt TSV-Vereinsboss Georg Steiner.

Nicht nur Westendorf, sondern auch Nürnberg und Hallbergmoos haben schwere Brocken in der K.O.-Runde. Während die Franken im rein bayerischen Duell auf den Staffelsieger der Südost-Gruppe, den SV Wacker Burghausen treffen, hat Hallbergmoos den VFL Neckargartach mit Weltmeister Frank Stäbler zum Gegner. Mit Adelhausen bekommen es die Ostallgäuer mit einer Topp-Mannschaft zu tun. Das Team an der Schweizer Grenze besitzt nicht nur seit Jahren Erstligaerfahrung, sondern ist auch mit Weltklasse-Ringern gespickt. „Wenn sie zu uns nach Westendorf reisen, dürfen sich unsere Zuschauer auf tolle Kämpfe freuen“, betont Georg Steiner. In erster Linie freut sich Abteilungsleiter Thomas Stechele auf die Play-Off-Runde. „Wir haben zwei super Kämpfe vor uns. Sicherlich ist Adelhausen ein starker Brocken. Doch es gibt ab sofort keine leichten Mannschaften mehr. Da ist jedes Los hart.“ Derweil ist für Adelhausens Vorstand Aribert Gerbode im Vorfeld der Kampf erst einmal offen. „Wir unterschätzen keinen Gegner.“ Dennoch liegt die Favoritenrolle eindeutig auf Seiten der Südbadener. „Ich wünsche mir tolle und faire Kämpfe“, wird er beim Rückkampf in Westendorf an seine alte Wirkungsstätte zurückkommen. Zu seiner damaligen Bundeswehrzeit in Kaufbeuren trainierte Gerbode in Westendorf. „Als Dankeschön habe ich damals eine schöne Wachstafel erhalten“, schwärmt der Vereinsvorstand noch heute. Mitte der 1970er Jahre habe er sich sehr wohl bei den Westendorfer Ringern gefühlt. Schon am kommenden Samstag (2.12.) erfolgt der Hinkampf in Adelhausen, eine Woche später gibt es den Schlagabtausch in Westendorf. Weil die Badener am 9. Dezember keine Halle zur Verfügung haben, wurde das Heimrecht im beidseitigen Einvernehmen getauscht.

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