Dritte Niederlage in Folge +++ Westendorf verliert gegen Hallbergmoos mit 7:26 +++

von jkb

Bildunterschrift: Maximilian Goßner (blaues Trikot) hatte gegen Vladislavs Jakubovics keine Mühe und siegte mit 7:1. Foto: Thurner/Sportworld

(gru) Hallbergmoos. Keine Punkte für den TSV Westendorf in der Ringer-Bundesliga: Auch im dritten Kampf in Folge setzte es für die Ostallgäuer eine erwartete Niederlage. In Hallbergmoos hingen die Trauben bei der 7:26-Niederlage besonders hoch. Auch deshalb, weil der Gastgeber seine stärkste Formation stellte, um auch ganz sicher die beiden Punkte in eigener Halle zu behalten. Die Rechnung ging auf. Anders als beim Bayernliga-Vorkampf, als der TSV hier Hallbergmoos die Grenzen aufzeigte und einen souveränen 23:9-Kantersieg einfuhr. „Dieser Kampf hatte mehr Brisanz als das einseitige Bundesliga-Duell“, resümiert Cheftrainer Klaus Prestele.

 

Denn wie schon die beiden Kämpfe zuvor gegen Greiz und Pausa/Plauen, traten die Westendorfer mit acht eigenen Ringern an. Durch das Fehlen der ausländischen Spitzenringer Daniel Gastl (Österreich) und Murazi Mchedlidze (Ukraine) ist der TSV gerade in der Gewichtsklasse bis 98 und 130 Kilogramm überhaupt nicht wettbewerbsfähig. Damit gehen schon automatisch acht Punkt an den Gegner. Hinzu kommt noch das Fehlen von Steve Masuch, der sich in Greiz verletzte.

DRB-Kaderathlet Niklas Stechele stand zum Auftakt im leichtesten Limit dem Moldawier Ivan Zamfirov gegenüber. Der 18-Jährige steckte nie auf, musste den Kampf aber dennoch mit 2:11-Wertungspunkten abgeben. Einen schweren Stand hatte Felix Kiyek im Schwergewicht. Vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit war das Duell gegen Vilius Laurinaitis zu Ende. Auch Markus Stechele (61 kg) wehrte sich stilartfremd nach Kräften. Doch nach 1:40 Minuten war das einseitige Duell gegen Justas Petravicius vorzeitig vorüber. Keine Chance hatte Matthias Kohler, der im Halbschwergewicht gegen Florian Lederer das Nachsehen hatte. Vor dem letzten Kampf zur Pause führte Hallbergmoos bereits mit 15:0, ehe Neuzugang Filip Novachkov mit seinem Sieg über den sehr destruktiv ringenden Thomas Kopp die ersten beiden Punkte für den TSV sicherte.

 

Pech hatte Felix Jürgens im Limit bis 86 Kilogramm, als er beim Stande von 0:12 gegen Aleksandr Kazakevic den Kampf verletzungsbedingt aufgeben musste. In der Folge waren nur noch Maximilian Goßner (71 kg) und Zakarias Tallroth (75 kg) für den TSV erfolgreich. Auf verlorenem Posten stand Stefan Joachim, der sich gegen den deutschen Vizemeister Ergün Aydin nach Kräften wehrte, aber trotzdem vier Mannschaftspunkte in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm abgab. Sein Freistilkollege Simon Einsle (75 kg) verlor gegen Andreas Walter mit 0:9-Wertungspunkten. „Dass die ersten drei Wochenenden hart für uns werden, habe ich im Vorfeld schon prophezeit“, sagt Klaus Prestele und blickt bereits auf den Heimkampf gegen den SV Johannis Nürnberg. „Hier wollen und werden wir eine andere Mannschaft auf die Matte stellen“, sieht er weiterhin Licht am Horizont.

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