Gastl bleibt in Westendorf

von wiede

Der ÖRSV-Spitzenathlet geht mit dem TSV in die zweite Erstliga-Saison

(gru) Es ist eine mehr als erfreuliche Nachricht für die Fans des TSV Westendorf: Daniel Gastl geht mit den Ostallgäuern in die zweite Bundesliga-Saison. Vereinsboss Georg Steiner fuhr nach Innsbruck und holte sich beim Inzinger die feste Zusage für die Saison 2018/2019. Damit ist der ÖRSV-Athlet bisher der erste ausländische Ringer für die kommende Wettkampfzeit.

„Ich fühle mich einfach sauwohl in Westendorf“, sagt Daniel Gastl. Der Tiroler hat für die Allgäuer lukrative Angebote aus der Bundesliga ausgeschlagen. „Du kannst mit Geld nicht alles begleichen. Es gibt noch andere Werte als das Finanzielle“, so der sympathische Österreicher, der sich in seiner ersten Saison gleich in die Herzen der Westendorfer Fans gekämpft hat. Über die Weiterverpflichtung ist auch Georg Steiner sichtlich froh und erleichtert. „Wir haben uns in Innsbruck zusammengesetzt. Es war eine tolle und entspannte Atmosphäre. Er ist ein Ringer, der zu 100 Prozent in unser Team passt“, schwärmt der Vereinsboss vom Inzinger. Gastl sei einfach ein super Typ und schon Publikumsliebling. „Das sehen die Fans, er gibt einfach alles“, so Steiner weiter. Das wiederum spornt den Inzinger mehr als an. Jüngst trat er mit der österreichischen Nationalmannschaft bei einem international besetzten Turnier, den „Thor Masters“ in Dänemark an. Hier erkämpfte sich Daniel Gastl im Halbschwergewicht den ausgezeichneten zweiten Platz. „Dani wird immer stärker, er wird in der neuen Saison noch besser sein als in der letzten Saison“, hebt Georg Steiner hervor. In der vergangenen Wettkampfzeit holte sich Gastl im Dress des TSV bei elf Einsätzen zehn Siege. „Ich habe eine gute Runde gerungen, doch mein Anspruch ist es, noch besser zu sein“, will er im Hexenkessel der Sparkassen Arena wieder in jedem Kampf das Maximum aus sich herausholen. Falls es sein Terminkalender zulässt, wird er Ende Juli nach Westendorf zum Trainingslager kommen. Doch im Vordergrund steht erst einmal die intensive Vorbereitung auf die in Kürze stattfindende Europameisterschaft im russischen Kaspijsk. Ende April geht der ÖRSV-Ringer im griechisch-römischen Stil auf die Matte.

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