Fatos Durmishi wechselt nach Merken - Maximilian Goßner bleibt weiterhin in Westendorf

von frw

Max Goßner (hier in blau) bleibt beim TSV. (Foto: Sportagentur Werner)

(gru) „Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen für einen anderen Verein zu ringen“, sagt Maximilian Goßner. Der Greco-Spezialist hält nicht nur dem TSV Westendorf weiterhin die Treue, sondern will auch nach seiner Schulterverletzung heuer endlich in der Ringer-Bundesliga angreifen. Unterdessen wird ein Athlet die Ostallgäuer Richtung Rheinland verlassen. Fatos Durmishi ringt künftig für den Partnerverein des TSV Westendorf, nämlich für den RC Merken, die ebenfalls der DRB-Bundesliga angehören.

 

Der 31-jährige Finne war seit 2014 für Westendorf in beiden Stilarten bis 57 und 61 Kilogramm auf der Matte. Weil die Verantwortlichen auf die Brüder Markus und Niklas Stechele setzen, kam das Angebot aus Merken für ihn gerade recht. Dass Maximilian Goßner seine Zusage gegeben hat, ist der Beweis für eine homogene Stimmung im TSV-Lager. Der 26-Jährige, der in der vergangenen Saison vermisst wurde, ist für Cheftrainer Klaus Prestele ein enorm wichtiger Ringer und Stütze im Team. „Mit ihm hatten wir einen schmerzlichen Ausfall, der durch Philipp Heiß dankenswerterweise kompensiert wurde. Ich bin froh, dass er wieder zurückkommt. Seine Verletzung ist größtenteils überstanden. Er wird zur neuen Saison topfit sein.“ Goßner wird je nach Gegner im Limit bis 71 und 75 Kilogramm auf die Matte gehen. Eigentlich wollte er sein Comeback im Achtelfinale gegen TuS Adelnausen feiern, „doch Gott sei Dank haben sie mich ausgebremst. Im Nachhinein war ich dann doch sehr froh und dankbar darüber, dass ich nicht angetreten bin“, betont Goßner. „Die Gefahr war einfach zu groß. Eine erneute Schulterverletzung hätte für ihn das Karriereende bedeuten können“, erklärt Klaus Prestele. Schmerzen verspürt Maximilian Goßner nicht mehr, wenngleich er vor der neuen Saison erst einmal andere Prioritäten setzen muss. „Ich eröffne eine Praxis für Osteopathische Medizin in Kaufbeuren und bekomme Nachwuchs. Zusätzlich muss ich noch meine Doktorarbeit schreiben.“ Von daher wird er auch an den bayerischen und deutschen Einzelmeisterschaften heuer nicht teilnehmen. In nächster Zeit wird vorwiegend am Wochenende trainieren, um sich fitzuhalten. Spätestens ab Juni will Goßner dann Vollgas geben. Seine Vorfreude auf die neue Saison in der Ringer-Bundesliga kann er schon jetzt nicht verbergen. Stefan Günter

Zurück